Die Irrtümer der Verwertungsindustrie und ihrer Adepten – Aktive Fans statt Urheberrechtskontrolle

Ich sag mal

Verlage, Musikindustrie und Künstler wehren sich in einer Kampagne gegen die „Umsonstkultur“ des Netzes, die es allerdings in der behaupteten Form gar nicht gibt. Die Adepten der Verwertungsindustrie laufen den falschen Ideen hinterher. Das hat der Kulturwissenschaftler und Mitherausgeber des Sammelbandes „Vergessene Zukunft – Radikale Netzkulturen in Europa“ Felix Stadler im Interview mit tagesschau.de deutlich gemacht. Die alten Bezahlmodelle seien am Ende – die Zukunft der Kultur liege im Schwarm:

„Bislang waren wir als Leser oder Zuhörer dazu verdammt, passiv zu konsumieren. Durch die neuen Medien verschwimmen die Rollen zwischen Autor und Publikum und Zuhörer aber immer mehr“, so Stadler.

Wichtiger Punkt, der bei dieser gesamten massenmedial ausgerichteten Sender-Empfänger-Propaganda schön unter den Tisch gekehrt wird.

Die Gesellschaft verkomme nicht, betont Stadler. Sie stelle sich nur die Frage: Was ist wertvoll?

„Wir sehen im Internet einerseits ein generelles Überangebot, andererseits eine intensive Kultur der Wertschätzung innerhalb kleiner oder großer Nischen. Und…

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