Mein Freitagsopus für Service Insiders: Über die Klowand-Weisheiten im Handelsblatt

Ich sag mal

Das Handelsblatt rutscht in seiner Kampagne gegen die so genannte Umsonstkultur im Netz immer mehr in den Jargon der Agitprop aus den Zeiten des Kalten Krieges ab: Als Reaktion auf die kritische Würdigung der Titelstory „Mein Kopf gehört mir“ lösen sich so langsam die Sicherungen bei den Redakteuren der Wirtschaftszeitung. Der Shitstorm wird für Sven Prange und Oliver Stock zum Symbol von unreflektierten Hasstiraden und Beschimpfungen:

„Internetaktivisten, denen der Rechtsstaat gleichgültig ist, Anonyme, die mit Beschimpfungen fehlende Argumente übertünchen, eine Szene, die mit Sprache zu überdecken versucht, dass sie keine inhaltlichen Ansatzpunkte in der Debatte findet: das Internet zu Beginn des Jahres 2012 ist eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte, aber eine Geschichte des grassierenden Wahnsinns“, schreiben Prange und der Online-Chefredakteur (!) Stock.

Längst seien Teile des Mitmach-Internets zur Toilettenwand des 21. Jahrhunderts geworden.

Der Propaganda-Apparat der Verleger

Entsprechend hart geht Thomas Knüwer mit seinem ehemaligen Arbeitsgeber ins Gericht:

„Längst haben sich Teile…

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